flower

Stimmen zu unserem Projekt

 

Lesen Sie hier Meinungen und Äußerungen bekannter Persönlichkeiten zum Muslimischen SeelsorgeTelefon.

 

Rita Süssmuth


suessmuth_testimonial

MuTeS – die Abkürzung für das Muslimische SeelsorgeTelefon – weckt bei mir die Assoziation von „guten Mutes zu sein“. „Guten Mutes zu sein“ ist wichtig um gesell­schaftliche Ziele zu erreichen, die noch in der Ferne liegen: wie z.B. gelungene Integration in Deutschland.


Bei MuTeS ist diese Integration bereits zum Projektstart gelungen: mit der vertrauensvollen Zusammenarbeit des Trägers Islamic Relief Deutschland e.V. mit den christlichen Kooperationspartnern Caritas und Diakonie in Berlin wird ein bedeutendes politisches und gesellschaftliches Zeichen gesetzt.


Ich begrüße die Bemühungen des Muslimischen SeelsorgeTelefons (MuTeS) sehr gerne und wünsche mir, dass auch in anderen Bereichen die Zusammenarbeit zwischen den Religionen verstärkt wird. Im Interesse der Hilfe für den in seelischer Not befindlichen Mitmenschen, dürfen Herkunft oder Religion kein Hindernis darstellen.

 

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.


 

Günter Piening


Piening_webSehr geehrte Damen und Herren,

 

meine fast 20jährige Erfahrung in der Arbeit für Integration und gegen Fremdenfeindlichkeit - nicht nur in Berlin - zeigt mir die Notwendigkeit, dass staatliches Handeln allein hier nicht ausreicht: auf diesem Feld müssen Berlinerinnen und Berliner mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam Verantwortung übernehmen.

 

In vorbildlicher Art und Weise geschieht diese interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit beim Muslimischen SeelsorgeTelefon (MuTeS): die Anonymität und der muslimische Gesprächsrahmen bietet den Anrufern in ihrer schwierigen Lebenssituation die Möglichkeit, sich zu öffnen und sich Jemanden anzuvertrauen – manchmal zum ersten Mal überhaupt. Im Telefonat mit dem TelefonSeelsorger oder der TelefonSeelsorgerin können so gemeinsam Perspektiven zur Lösung der persönlichen Krise erarbeitet werden.

 

Das Muslimische SeelsorgeTelefon hat als Orientierungshilfe eine zweite sehr wichtige Funktion für den Anrufer: bei tiefgehenden Problemen hilft MuTeS nicht nur durch das Gespräch am Telefon, sondern vermittelt dem Anrufer auch passende Hilfsangebote anderer Träger.

 

Die Integration von Berliner Muslimen mit oder ohne Migrationsgeschichte wird durch die wertvolle Arbeit des Muslimischen SeelsorgeTelefons auf eine sehr praktische Weise gestärkt. Als Beauftragter des Berliner Senats für Integration und Migration wünsche ich den Ehrenamtlichen und der Geschäftsführung des Muslimischen SeelsorgeTelefons dabei weiterhin viel Erfolg.

 

Günter Piening, Beautragter des Berliner Senats für Integration und Migration



Dieter Glietsch


Glietsch_testimonial

Sehr geehrte Damen und Herren,


als Polizeipräsident in Berlin möchte ich allen Beteiligten des Muslimischen SeelsorgeTelefons meine Anerkennung für Ihr Engagement aussprechen. In einer multikulturellen Metropole wie Berlin bedarf es einer kulturübergreifenden Hilfe, Verständigung und Kontaktpflege, die nicht an Sozialisationsbarrieren und unterschiedlichen religiösen Orientierungen scheitern darf.


Für ein friedliches Miteinander ist es wichtig, dass die hier lebenden Bürgerinnen und Bürger in einer Verbundenheit miteinander leben, in der Toleranz, gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung selbstverständlich sind. Dazu gehört, dass wir einen Weg finden, die Unterschiede zwischen Religionen und Kulturen nicht mehr als trennend zu erfahren, sondern als Bereicherung des gemeinsamen Lebens. Die Integration aller in einer Gesellschaft lebenden Menschen braucht gemeinschaftliche Werte und die Bereitschaft aller, sich zu öffnen und andere Kulturen willkommen zu heißen, um Brücken zueinander zu bauen und das Zusammenleben in unserer Stadt positiv zu gestalten.

Eines meiner Ziele ist deshalb, dass die personelle Zusammensetzung der Berliner Polizei die kulturelle Vielfalt der Stadt in Zukunft noch deutlicher widerspiegelt als bisher. Durch Kooperationen und Veranstaltungen in Moscheen, Migrantenverbänden und Schulen wollen wir erreichen, dass sich vermehrt Jugendliche mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung bei der Polizei interessieren und sich bewerben. Damit haben wir die Chance, voneinander zu lernen, unsere interkulturelle Kompetenz zu verstärken und den Berlinerinnen und Berlinern aus anderen Herkunftsländern die gesellschaftliche Partizipation und Identifikation mit ihrer Stadt zu erleichtern. In zahlreichen Projekten beteiligt sich die Berliner Polizei an einem interkulturellen Netzwerk, um Konfliktpotentiale in unserer Gesellschaft zu minimieren. Ein besonderes Gewicht legen wir dabei auf Prävention und Öffentlichkeitsarbeit. Polizistinnen und Polizisten erleben täglich, dass die Ursachen für Gewalt nicht nur in Vorurteilen und Missverständnissen zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen liegen, sondern auch innerhalb einer Kultur, einer Familie. Jugendkriminalität und häusliche Gewalt sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, leider auch unter Muslimen.

Deshalb ist das Muslimische SeelsorgeTelefon unter den anderen Beratungsangeboten unserer Stadt eine wichtige Ergänzung, um der ganz persönlichen Situation von Muslimen Rechnung zu tragen. Neben der Hilfe in Krisen finden Ratsuchende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die bei der Lösungsfindung auch religiöse Belange einbeziehen und berücksichtigen.

 

Ich bedanke mich bei allen, die das Muslimische SeelsorgeTelefon unterstützen.

 

Dieter Glietsch, Polizeipräsident in Berlin


 

Bischof Wolfgang Huber


bischofhuber_testimonialDas Muslimische SeelsorgeTelefon schließt eine dringliche Lücke. Unter der Rufnummer 030/ 44 35 098 21 finden nun auch jene Bürgerinnen und Bürger Berlins und Deutschlands einen Anlaufpunkt, die aufgrund ihres Glaubens ihre Sorgen und Fragen bislang für sich behielten.

 

Die evangelische Kirche in Berlin unterstützt dieses neue Telefonangebot ausdrücklich, denn Sprache oder Religion dürfen keine unüberwindbaren Zäune darstellen. Das Muslimische SeelsorgeTelefon ist zudem ein weiterer wichtiger Baustein der Integration. Es ist ihm zu wünschen, dass es viele Menschen die erhoffte Hilfe bringt. "Einer trage des andern Last" heißt der biblische Grundsatz. Er wird in der TelefonSeelsorge auf besondere Weise verwirklicht.

Bischof Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD 2003-2009



Dr. Ayyub Axel Köhler


ayyubkoehler_web Das Muslimische SeelsorgeTelefon ist ein Beitrag als Hilfe zur Selbsthilfe innerhalb und außerhalb der muslimischen Community. Durch meine langjährigen Erfahrungen als Verantwortungsträger in dieser Community, weiß ich, dass die 4,3 Millionen Muslime in Deutschland durch Spannungsfelder geprägt sind, die sich durch unterschiedlichste Lebens- und Gesellschaftsbereiche ziehen.

 

Nicht alle werden damit unbeschadet fertig und bedürfen deswegen unserer vielfältigen Hilfe. Eine fachlich qualifizierte Telefonseelsorge bildet diesen vielfältigen Hilfebedarf, die bisher durch die Gemeinden, Praxen und vereinzelte Fraueninitiativen nur teilweise gedeckt war, in einem einzigen Angebot ab.

 

Was mich zusätzlich beeindruckt, ist die Zusammenarbeit von Islamic Relief als Träger und der Diakonie und der Caritas in Berlin als Kooperationspartner, die dieses Projekt zu einem lobenswerten Beispiel für das Zusammenleben und -arbeiten in unserer Gesellschaft macht und damit hilft Trennendes zu überwinden.

 

Ich kann mir die schwere Aufgabe, die beim Muslimischen SeelsorgeTelefon gemeistert wird, sehr gut vorstellen. Für diese Pioniertat und das segensreiche Engagement meinen herzlichsten Glückwunsch an alle ehrenamtlichen TelefonSeelsorgerinnen und TelefonSeelsorger und die anderen Beteiligten.

 

Möge Allah Euch für Eure Aufgaben Kraft und Ausdauer geben und möget Ihr dafür dereinst dafür belohnt werden!


Dr. Ayyub Axel Köhler, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) und Sprecher des Koordiantionsrates der Muslime (KRM)



Cem Özdemir


cem_oezdemir_web

Wenn Menschen schwerwiegende seelische Belastungen erfahren, sollten sie nicht allein sein. In solchen Situationen ist es wichtig, sich einem verständnisvollen Mitmenschen anvertrauen zu können, gerade auch anonym wie beim Muslimischen SeelsorgeTelefon.

 

Diese Initiative ist daher nicht nur unterstützenswert, sondern auch beispielhaft. Denn hier übernehmen 22 Frauen und Männer ganz verschiedener Herkunft Verantwortung und wenden sich ehrenamtlich den seelischen Nöten ihrer Mitmenschen zu. Andernorts noch verbreitete Vorurteile, Widersprüche und Grenzen spielen in der Arbeit von MuTeS keine Rolle – Türken und Kurden, Inder und Pakistani, Frauen mit und ohne Kopftuch helfen hier gemeinsam ihren Mitmenschen, die ein seelisches Problem haben. Religion oder gar Religiosität stehen dabei nicht im Vordergrund, sondern Hilfe für die Person, die sich an die Seelsorge wendet. Auch die Zusammenarbeit zwischen muslimischem und den christlichen Hilfswerken ist ein wichtiges Signal. Ich wünsche den Ehrenamtlichen die notwendige Stärke für Ihr verantwortungsvolles Wirken und dem Muslimischen SeelsorgeTelefon, dass es in unserem Land zu einem festen Bestandteil der Seelsorge wird.


Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen



Staatssekretär Dr. Benjamin-Immanuel Hoff


hoff_testimonial

Beim Muslimischen SeesorgeTelefon handelt es sich um das erste entsprechende Angebot dieser Art deutschlandweit. Die Ausbildung der ehrenamtlichen Muslime zu kompetenten TelefonSeelsorgern wurde durch erfahrene christliche Ausbilder der Kirchlichen TelefonSeelsorge Berlin durchgeführt.

Die mir bekannten Beispiele von Telefonthemen haben mich überzeugt, dass das Muslimische SeelsorgeTelefon nicht nur einzelnen Anrufern seelische Erleichterung verschaffen, sondern einen profunden Beitrag zur Integration von Muslimen in Berlin leisten kann. In vielen Fällen kann durch das anonyme, seelsorgerische Telefonat auch physische und psychische Gewalt, insbesondere gegen Frauen und Kinder, verhindert werden, weil Lösungswege besprochen und passende Hilfen vermittelt werden.

Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin



Barbara John

 

barbara johnEmpfehlungsschreiben für das Muslimische SeelsorgeTelefon

 

In meiner über 22jährigen Zeit als Berliner Ausländerbeauftragte wurden viele wichtige Projekte für Einwanderer ins Leben gerufen, eine Telefonseelsorge gehörte nicht dazu.

 

Es freut mich daher, dass nun mit dem Muslimischen SeelsorgeTelefon ein dringend benötigtes, neues Hilfsangebote vor allem für Menschen mit muslimischen Wurzeln jeden Alters und Geschlechts in seelischen Krisen, wie z.B. Trauer, Angst, Einsamkeit, und Hilflosigkeit, angeboten wird. In einem anonymen Telefonat mit geschulten Ehrenamtlichen in deutscher, türkischer und arabischer Sprache seelische Not einem aufmerksamen und verständnisvollen Gesprächspartner anzuvertrauen, ist hilfreich, erleichternd und – in Ausnahmefällen – auch lebensverlängernd. Das Muslimische SeelsorgeTelefon als Kooperation des muslimischen Trägers Islamic Relief und den christlichen Partnern Berliner Caritas und DWBO ist deshalb ein integrationspolitisch bedeutsamer Beitrag.

 

Prof. Barbara John, Vorsitzende des paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin



Mustafa Yoldas

 

yoldas_testimonialbild_120Die seelische Belastung der Eltern durch eine schwere Erkrankung ihres Kindes und die
lindernde Wirkung eines vertraulichen Arztgespräches sind mir als niedergelassenem
Allgemeinarzt wohl bekannt.


Auch durch mein langjähriges Engagement in muslimischen Vereinen und Verbänden habe ich erfahren können, dass man manches Problem mit einem persönlichen Gespräch mindern bzw. lösen kann. Daher begrüße ich das Angebot des Muslimischen SeelsorgeTelefons (MuTeS) ausdrücklich. Es füllt eine Lücke im Sozialleben der Muslime und war schon längst überfällig geworden. Das zeigt sich am regen Interesse an MuTeS. Daher beglückwünsche ich Euch zu diesem innovativen und notwendigen Schritt.


MuTeS bietet durch die Vertraulichkeit des anonymen Gesprächs in einem muslimischen Bezugsrahmen insbesondere den Anrufern eine Hilfestellung an, die bisher nicht den Mut hatten, sich in ihrem Umfeld einem Verwandten oder Freund direkt anzuvertrauen. Daher ist MuTeS vielen Menschen bei den unterschiedlichen Herausforderungen ihres Lebens, die sie ganz ohne Unterstützung unter Umständen nicht bewältigen könnten, ein sehr wertvolles Angebot. Das Motto „Ein Notruf für die Seele - Ein Gespräch kann Welten öffnen“ drückt sehr schön aus, was die positive Wirkung eines bestärkenden Gesprächs für einen Menschen in einer Krisensituation sein kann.

Daher findet dieses Projekt, das durch die Kooperation des Trägers Islamic Relief mit den Partnern Diakonie und Caritas auch ein Beispiel für das Zusammenwirken von unterschiedlichen Religionen in unserer Gesellschaft hervorhebt, meinen Respekt und meine Unterstützung.

 

Vorsitzender der Schura Hamburg,Facharzt für Allgemeinmedizin



Björn Matthias Jotzo


jotzo_web

Der muslimische Träger Islamic Relief e.V. und seine christlichen Kooperationspartner Diakonie und Caritas haben mit dem Muslimischen SeelsorgeTelefon (MuTeS) ein Projekt realisiert, das anonymen und kostenfreien Beistand in persönlichen Krisensituationen für Hilfe- und Ratsuchende leistet, unabhängig von Alter, Geschlecht und Konfession.

 

Als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und langjähriges Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf kenne ich den Wert einer solchen Arbeit für für das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Communities in Berlin. MuTeS leistet einen beachtlichen Beitrag zu einer gelebten Integration in unserer Stadt.

Besonders hervorheben will ich das ehrenamtliche Engagement der vielen Freiwilligen und die hohe Qualität der Beratungsleistung. Die Ausbildung jedes Telefonseelsorgers umfasst 200 Schulungsstunden. Auch die Weiterbildung und die Supervision der ehrenamtlichen Mitarbeiter finden in der Arbeit des MuTeS besondere Berücksichtigung. Diese besondere Form des Ehrenamtes dient damit nicht allein den Hilfesuchenden, sondern unterstützt auch gezielt die berufliche Qualifikation der Ehrenamtlichen.

Ich wünsche dem Muslimischen SeelsorgeTelefon für seine wichtige Arbeit alles Gute und viel Erfolg!

Björn Matthias Jotzo, Mitglied des Abgeordnetenhauses und des Innenausschusses von Berlin (FDP), Jotzo Jung & Partner – Rechtsanwälte


Ednan Yilar


ednan_yilarEmpfehlungsschreiben für das Muslimische SeelsorgeTelefon


Als türkischstämmiges Gastarbeiterkind habe ich alle Stufen von Ausbildung, über Arbeitslosigkeit bis hin zu Perspektivlosigkeit selbst erlebt, aber ich habe das Glück meine seelischen Probleme sehr erfolgreich gemeistert zu haben.


Andere Mitmenschen sind ihren Herausforderungen selber nicht mehr gewachsen. Beim Muslimischen SeelsorgeTelefon (MuTeS) erhalten sie, gleich welcher Herkunft und Religion, wichtigen anonymen seelsorgerischen Beistand.

 

Ich bin sehr erfreut, dass bei MuTeS über die Religionsgrenzen hinweg kooperiert wird. Die Zusammenarbeit ist beispielhaft. Auch in meiner Firma arbeiten Menschen unterschiedlicher Religion, Kultur und Herkunft.

 

Als Mitglied der Muslimischen Gemeinde wünsche ich dem Muslimischen SeelsorgeTelefon (MuTeS) alles Gute und Gottes Segen für den wertvollen Beitrag, Menschen in unserer Gesellschaft bei ihren Problemen beizustehen.

 

Ednan Yilar, Geschäftsführer Doppelpack HandelsGmbH

 


Özcan Mutlu


pic_5467_full Empfehlungsschreiben für das Muslimische SeelsorgeTelefon

Als Ingenieur der Nachrichtentechnik, aber auch als Bildungspolitiker, weiß ich wie wichtig der Dialog und funktionierende Verständigungssysteme sind. Deswegen begrüße ich aus ganzem Herzen das Muslimische SeelsorgeTelefon, das ein Verständigungssystem ganz besonderer Art ist:


Menschen, die ihr Problem bisher nie kommunizieren wollten oder konnten, erhalten die Möglichkeit, im Schutz der Anonymität und Verschwiegenheit eines Gesprächs am Telefon, sich vertrauensvoll "Alles von der Seele zu reden".

 

Das vorbildliche Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich nicht nur 200 Stunden haben ausbilden lassen, sondern seit Monaten neben Familie und Beruf, 8-16 Stunden im Monat Dienst am Telefon tun und Hilfe leisten, ist  bewundernswert. Dabei gilt es auch, sich die Sorgen und Nöte fremder Mitmenschen anzuhören, die einem sicherlich nur zu oft auch "unter die Haut gehen". Um so wichtiger ist die gute Ausbildung und die notwendige Supervision. Das Muslimische SeelsorgeTelefon ist eine sehr begrüßenswerte Sache, die überfällig war.

 

Özcan Mutlu, MdA, Bildungspolitischer Sprecher der Abgeordnetenhaus-Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen

 


Ulrike Folkerts


folkerts_testimonial Zwangsheirat ist ein sehr bewegendes Thema, mit dem ich mich auch für die Folge des ARD-Tatorts „ Schatten der Angst" emotional auseinandergesetzt habe.

Das anonyme, niedrigschwellige Hilfsangebot des Muslimischen SeelsorgeTelefons erscheint mir überaus geeignet, den meist sehr jungen Frauen in ihrer Verzweiflung ein erster vertrauenswürdiger und verschwiegener Ansprechpartner zu sein. Sie können dort in ihrer Muttersprache Ängste formulieren, emotional gestärkt und an konkrete Hilfsangebote weitervermittelt werden.


Ulrike Folkerts, Schauspielerin (u.a. ARD Tatort-Komissarin)


 

 



 
 

designed by deeno.media